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IV. Studies and Teaching, Continuing Education, Educational Capacities (Organisation of Studies, Study and Examinations System)
C. Books
Author LANGE, Maren
Title Soziale Arbeit - ein typisch weiblicher Studiengang? : ausgewählte Studien zur Studienmotivation im Vergleich zur empirischen Analyse der Motivation von Masterstudierenden Sozialer Arbeit / Maren Lange
Publisher Hildesheim [u.a.] : Olms, 2015
Collation 156 S.
Publication year 2015
Series (Hildesheimer Schriften zur Sozialpädagogik vund Sozialarbeit ; 22)
ISBN 978-3-487-15261-5
Inventory number 79102
Keywords Prüfungsordnungen : Sozialarbeit und Sozialpädagogik ; Prüfungsordnungen : Sozialwissenschaften ; Frauenstudium ; Arbeitskräfte : Frauenberufstätigkeit ; Grade : Bachelor / Master ; Hochschulen : Hildesheim U : Studentenschaft, Studium
Abstract Die über Jahrhunderte tradierte Vorstellung einer natürlichen Geschlechterdifferenz und die damit einhergehende Arbeitsteilung der Geschlechter waren auch Grundgedanken der Begründerinnen der Berufsausbildung Sozialer Arbeit. Die weibliche Begabung einer fürsorgerischen Hinwendung zu Kindern und Hilfsbedürftigen galt als Voraussetzung für das Berufsfeld. Spätestens seit der Akademisierung bei gleichzeitig einsetzender Vermännlichung und Professionalisierung der Sozialen Arbeit ab den 1970er Jahren schienen diese Vorstellungen überholt. Ist Soziale Arbeit heute also kein typisch weiblicher Studiengang mehr? Die vorliegende Studie beschäftigt sich anhand empirischer Untersuchungen und am Beispiel des Master-studiengangs Soziale Arbeit der HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen mit der Frage, mit welcher Motivation und welchem Selbstverständnis junge Menschen heute gerade dieses Studium aufnehmen und absolvieren. Auf dem Hintergrund eines „Genderblicks“ in die soziale Praxis und die Berufsentwicklung der Gegenwart und der Vergangenheit steht dabei vor allem die enge Verzahnung von Sozialer Arbeit, Geschlecht und Profession im Mittelpunkt des Interesses. Die vielfältigen Ergebnisse der Untersuchung sollen auch dazu anregen, weiterhin bestehende Defizite in der akademischen Ausbildung auszugleichen und das Potenzial der studentischen Sichtweisen zu nutzen. (HRK / Abstract übernommen)
Signature L 04 LANG